Warum es nachts hupt – Automatische Warnsysteme auf der Baustelle
Auf der Baustelle sind unsere Kolleg:innen oft rund um die Uhr im Einsatz. Und gerade nachts hört man manchmal Warntöne, die ziemlich laut sind. Das kommt vom Automatischen Warnsystem (ATWS) – und das ist absolut entscheidend für die Sicherheit der Menschen draußen im Gleis.
Was macht das Warnsystem?
Das ATWS – umgangssprachlich auch „Rottenwarnanlage“ genannt – gehört zu den wichtigsten Sicherheitsvorkehrungen auf der Baustelle. Sobald sich ein Zug oder ein Baulogistikfahrzeug nähert, geben diese Systeme automatisch einen sehr lauten Warnton ab – damit unsere Kolleg:innen, die direkt am Gleis arbeiten, genügend Zeit haben, sich in Sicherheit zu bringen.
Warum sind die Signale so laut?
Der Warnton muss über jede andere Geräuschquelle hinweg hörbar sein: Baumaschinen, Funksprüche, Werkzeuge – und auch über den normalen Umgebungs‑ oder Verkehrslärm. Die Lautstärke ist technisch notwendig, damit niemand im Team gefährdet wird.
Warum auch nachts?
Auch in den Nachtstunden wird an einigen Stellen entlang der Strecke gearbeitet. Damit das Baupersonal geschützt bleibt, müssen Warnsysteme durchgängig aktiv sein – auch wenn es draußen ruhig ist.
Wir wissen, dass diese Warnsignale in der Nacht störend sein können. Gleichzeitig schützen sie Leben. Deshalb: Danke an alle Anwohner:innen für Ihre Geduld und Ihr Verständnis.
Weitere Informationen zu Automatischen Warnsystemen finden sich hier: https://t1p.de/94ud3
Bildrechte: Autoprowa Berg am Laim, Aisano / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0