Gleisumbauzug im Einsatz – so entsteht ein neues Gleis

05.05.2026

Auf den ersten Blick wirkt das Ganze fast wie ein riesiges Fließband – und genau das ist es im Prinzip auch. Der Zug arbeitet sich Stück für Stück über die Strecke und erneuert dabei den gesamten Oberbau.

Was passiert da genau? Ganz vorne wird das alte Gleis zurück gebaut: Schienen, Schwellen und weiteres Material werden ausgebaut und abtransportiert. Direkt dahinter beginnt schon der Neuaufbau: Neue Schwellen werden verlegt, darauf kommen die neuen Schienen – und so entsteht im selben Arbeitsgang ein komplett erneuertes Gleis.

Alles läuft dabei in einem durchgehenden Prozess, ohne dass die einzelnen Schritte getrennt werden müssen. Der Gleisumbauzug arbeitet sich dabei Meter für Meter vor – und wer ihn entlang der Strecke sieht: Ein kurzer Blick lohnt sich definitiv.

Bei der Generalsanierung sind teilweise sogar mehrere dieser viele hundert Meter langen Züge im Einsatz. Allerdings können ungünstige geologische Rahmenbedingungen einen Einsatz verhindern. Auf einigen Kilometern ist daher auch zwischen Hagen und Köln der sogenannte konventionelle Umbau notwendig. Hierbei werden die einzelnen Bauteile des Gleises nacheinander ausgebaut und wieder eingebaut, oft mit kleineren Maschinen und viel Handarbeit.